Aktuell

  • Ferienzeit – Leidenszeit

    Haustiere sind etwas Schönes. Es gibt sie in allen Farben, Grössen, Formen, Wesensarten. Doch bei der Anschaffung sollte, nebst vielen anderen Dingen, beachtet werden, dass der Mensch dazu neigt, in den Urlaub zu fahren. Und dann? Was mach ich mit dem Tier? Es gibt eine Vielzahl von Tierferienheimen oder der örtliche Tierschutzverein gibt Ihnen gerne Tipps. Und noch viel besser: vielleicht kann ein Nachbar, Verwandter oder Bekannter für Ihren Liebling sorgen während Ihrer Abwesenheit. Fragen Sie doch einmal in Ihrem Bekanntenkreis herum.
    Es ist erschreckend, wie viele Tiere ausgesetzt, im Tierheim abgegeben oder nach dem Urlaub nicht mehr abgeholte werden. Muss das sein? Für die Tiere ist so etwas ein Trauma. Und die Menschen, denen das völlig egal ist, nun, die sollten besser auf ein Haustier verzichten.
    Und wenn Sie sich ein Tier anschaffen, dann denken Sie bitte weiter als bis zur nächsten Woche. Sorgen Sie dafür, dass alle Eventualitäten abgedeckt sind (artgerechte Haltung, Futterkosten, Tierarztkosten, Ferienplätze, Beschäftigung usw.).
    Und falls Sie sich dann entschliessen, einem Tier ein Zuhause zu geben, denken Sie an die vielen Samtnasen in den Tierheimen, welche sehnsüchtig auf ein Zuhause warten.
    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen, erholsamen Urlaub.

  • Freiheit für Hunde

    Kürzlich auf einem Spaziergang mit meinem, mittlerweile ziemlich alten Hund. Er geht nach links, schnüffelt, dann nach rechts, schnüffelt … nix Interessantes, also wieder nach links, usw. Das Leben ist schön. Da kommt von weit her eine Frau mit Ihrem Hund an der Leine und ruft nervös: «Nehmen Sie Ihren Hund an die Leine.» Ich tat wie mir befohlen. Als wir uns kreuzten, fragte ich sie, warum sie denn ihren Hund nicht frei laufen lasse. Er komme nicht, wenn sie ihn rufe, ausserdem haut er manchmal ab …. Warum bringen sie ihm nicht das Abrufen bei, fragte ich sie. Sie wolle ihm nicht ihren Willen aufzwingen, er soll frei bleiben. Wirklich passiert!! Freiheit an der Leine? Es ist richtig, den Hund an der Leine zu lassen. Bis er die Grundkommandos Sitz, Platz, Bleib und Komm beherrscht. Das sind Kommandos, die jeder Hund schnell begreifen wird. Ach ja, Kommandos, das klingt so herrisch, fast militärisch. Wenn ein Hund sich nicht an seinem Herrchen oder Frauchen orientieren kann, ist er gezwungen, selber Entscheidungen zu treffen. Das will er zwar nicht unbedingt, aber er wird es tun. Deshalb ist es zwingend notwendig, dass er jemanden dabei hat, der das Sagen hat. Hunde brauchen und wollen das. Und wenn ein Hund abrufbar ist, kann er auch ohne Leine spazieren gehen. Dann kann er links schnüffeln, oder rechts, wie es ihm gefällt. Er weiss, dass im «Back Up» jemand ist, auf den er sich verlassen kann. Ein Rudeltier braucht das.
    Also: Unbedingt mit dem Hund die 4 Grundkommandos üben (Training macht den Hunden übrigens grossen Spass). Und dann kann er auch ohne Leine gut «geführt» werden. Und es ist absolut hundegerecht, wenn der Hund sich an seinem Meister oder Meisterin orientieren kann. Das Tier ist dann wesentlich stressfreier.
    Fazit: Grundkommandos üben = mehr Freiheit für den Hund.

  • Schützen wir unsere Igel

    Auch in unserer Gegend werden immer mehr Mähroboter in Anspruch genommen. Viele Igel fallen dem Mähroboter in den heimischen Gärten zum Opfer.
    Igel flüchten nicht und bei Gefahr rollen sie sich zu einer Kugel zusammen und erstarren. Es kommt meist zu schweren bis tödlichen Verletzungen durch die scharfen Messer. Auch zerschnittene Kinderfüsse und Hundepfoten gab es schon.
    Darum passen Sie auf und lassen Ihren Mähroboter nicht in der Dämmerung und nachts laufen. Kontollieren Sie Ihren Garten vor dem Mähen und programmieren Sie den Roboter so, dass er nicht unter Hecken mäht. Noch besser ist, wenn Sie dabei sind, wenn der Mähroboter seine Arbeit verrichtet. Es ist leicht umzusetzen und so können wir alle dazu beitragen, dass die Igel in unseren Gärten nicht qualvoll sterben müssen und die sonst schon niedrigen Bestände weiter dezimiert werden.

  • Katzen chippen

    Wir haben uns schon so lange auf unsere neue Katze gefreut. Aus einem Wurf junger, kleiner schwarzer Wollknäuel haben wir sie ausgesucht. Jetzt ist sie schon so gross, dass sie nach draussen gehen kann und ihre Touren werden immer grösser. Nun ist auch der Moment gekommen, an dem es unerlässlich ist, dass wir unsere Katze chippen. Denn was auch immer draussen passieren wird, immer kann dann abgelesen werden, wo unsere Katze hingehört.