Tierfänger

Tierfänger sind jedes Jahr bei uns unterwegs!

In der Hoffnung, dass die geliebte Katze vielleicht aufgefunden und im Tierheim abgegeben wurde, werden in unserem Tierheim immer wieder vermisste Katzen gemeldet.

Es ist eine traurige Tatsache, dass Tierfänger seit geraumer Zeit auch in der Schweiz auf der Jagd nach Tierfellen und Versuchstieren sind.

Fremde Personen durchstreifen Straßen, Gärten, Friedhöfe. Ein abgedunkelter Kleintransporter mit fremden Kennzeichen im Schlepptau. Mit ausgelegtem Futter als Köder, in dem sich Sedidativa oder Sexuallockstoffe befinden, auf die auch kastrierte Tiere rasend vor Sucht reagieren, haben die Tierfänger leichtes Spiel, die ahnungslosen Katzen einzufangen. Für diese Arbeit werden die Tierfänger bezahlt. Endstation ist ein Versuchslabor oder das Fell wird zu sinnlosen Rheumadecken oder Spielwaren verarbeitet.

Ersparen Sie sich die jahrelange Ungewissheit, was aus Ihrem verschwundenen Tier geworden ist und Ihrem Tier Tod oder unendliche Qualen im Versuchslabor.

Sie selbst können mithelfen!

Wichtig: Was Sie tun können und sollten, um Ihr Tier zu schützen

  • Achtung bei unbekannten Fahrzeugen, die besonders frühmorgens oder spätabends relativ langsam in Gegenden oder Straßen herumfahren, wo mit freilaufenden Haustieren - speziell Katzen - zu rechnen ist.
  • Spezielle Aufmerksamkeit gilt Kombis, Kasten- und Lieferwagen mit Kennzeichen nicht aus der eigenen Region - zumal, wenn Seiten- und Heckscheiben undurchsichtig gemacht wurden (Folie, Farbe, Vorhänge). Solche Fahrzeuge tauchen verstärkt während und nach Aktivitäten im Zusammenhang mit der Aufstellung von Altkleider oder Altschuh- Sammeltonnen auf. Teilweise werden auch nur Wäschekörbe aufgestellt. Prüfen Sie in jedem Fall die Nummern der Aufkleber / Zettel!
  • Bei Handzetteln ohne nähere Angaben besteht besonders akute Gefahr.
  • Jede konkrete Information wie Kennzeichen, Kfz-Typ und Farbe – denn das Kennzeichen könnte gefälscht sein, besondere Merkmale am Fahrzeug wie Beulen oder Kratzer, Ort und Datum, Beobachtungen zu Personen, sind von entscheidender Bedeutung.
  • Bei begründetem Verdacht, sprechen Sie die Leute direkt darauf an, ob diese Tierfänger sind! Somit wissen diese Personen, dass in der Umgebung die Leute wachsam sind und die Tierfänger kein leichtes Spiel mehr haben werden.
  • Wichtig ist eine Kontrolle dieser Fahrzeuge, wenn begründeter Verdacht auf den Zusammenhang mit Haustierdiebstählen besteht. Fordern Sie zum öffnen der Tür auf. Wenn es nichts zu verbergen gibt, wird man die Tür auch öffnen! Kommt man Ihrer Aufforderung nicht nach, so informieren Sie unverzüglich die Polizei!
  • Informieren und sensibilisieren Sie alle Nachbarn, die Sie erreichen können – je mehr Leute die Augen offen halten, desto größer die Chancen, dass etwas bemerkt oder sogar verhindert werden kann.
  • Vernichten Sie sofort fremdes Futter, wenn Sie solches (lose bzw. in Näpfen/Schalen) auf Ihrem Grundstück/Straße/Gehsteig finden und wissen nicht, wer da füttert! Es enthält Sedativa, um die Tiere dann später mit Lebendfallen oder Fangschlingen problemlos einzufangen!
  • Fremde Personen schauen sich den Inhalt von gelben Säcken bzw. gelben Tonnen an.
  • Personen klingeln und wollen Zeitschriftenabos verkaufen, vor allem wird nach Interesse an Tiermagazinen gefragt. Oder Personen klingeln und wollen Tierfutter verkaufen
  • Wenn Sie irgend etwas von dieser Auflistung bemerken, seien Sie ganz besonders wachsam, was Ihre Büsis betrifft ! Behalten Sie sie besser – selbst bei größtem Protest - die nächsten Nächte und vor Morgengrauen im Haus !